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Hexenverbrennung am Faschingsdienstag um 23.45 Uhr

Nachdem heuer beim Faschingsausklang bei der Mina wieder die lang ersehnten “Maskerle” unterwegs waren, wurde am Ende des Faschings zum ersten Mal die Hexenverbrennung durchgeführt. Zuvor hatten jedoch mindestens 25 verkleidete Maskerle für eine Superstimmung gesorgt. So ließen es sich die gern gesehenen Weilheimer Damen (6 trinkfeste Damen) nicht nehmen, wieder einmal  nach Wittesheim zu kommen und mit den attraktiven Wittesheimer Buam fetzig zu tanzen. Auch bei den einheimischen Maskerle waren bei der Demaskierung schöne Überraschungen dabei. Danach gabs auch für alle etwas VGF-Feuerwasser an der Bar.

Ab 23.00 Uhr versuchte der Vorstand Lechner Lothar, nachdem er sein Lieblingsgedicht, “ DER BUSEN” vorgetragenen hatte, eine freiwillige Dame zu finden, die sich zur Hexenverbrennung opfern würde. Da jedoch alle zuviel Feuerwasser getankt hatten, blieb die Suche in der Wirtschaft erfolglos. Gut, dass es da noch unser Vorstandschaftsmitglied Oberbauer Andreas gab. Der hatte kurzerhand im Außenbereich der Wirtschaft eine richtige Hexe gefunden.

Da sich das Opfer nicht wehrte konnte der eilends herbeigeholte Mönch Lothar die Abschlussgebete des Faschings vortragen. Die Ministranten knüpften sich die Hexe vor, besprengten diese mit Spezial-Weihwasser und versenkten diese mit einer Fernzündung.

Bleibt zu hoffen, dass sich nächstes Jahr wiederum eine Hexe finden wird, die  am Faschingsdienstag Feuer und Flamme ist, um mit dem VGF den Fasching zu  beenden.


. VGF - Vatertagstrip nach MALLORCA
13. - 20. Mai 2006

Busfahrerin Andrea traute ihren Augen nicht, als sie um 2:00 Uhr Nachts den Wittesheimer Stachus ansteuerte: „Wollen die alle mit?“ war ihr entgeisterter Kommentar als sie ca. 50 Personen ausmachte. „Nein, der Großteil ist das Verabschiedungskomitee. Schließlich heißt es nun für eine Woche Abschied von unseren LIEBEN zu nehmen“, erwiderte ich. Auf Grund der großen Anteilnahme unserer Freunde und besseren Hälften drehten wir spontan noch eine Dorfrunde, was die Zurückgebliebenen mit einer „La-Ola-Welle“ zu quittieren wussten. Bei einem letzten Blick aus dem Fenster sah ich vereinzelte Tränen. Ich wendete mich ab. Im Inneren des Busses sah ich sie dann auch. Allerdings hatten diese einen anderen Namen und hießen Freudentränen.

Pünktlich und pannenfrei erreichten wir den Münchner Flughafen und hoben um 6:00 Uhr mit dem Airbus 320 ab. Nach zwei Stunden und zehn Minuten landeten wir sanft auf der Rollbahn von „Palma de Mallorca“ und wurden sogleich von den Einheimischen auf das freundlichste begrüßt. Die Sonneninsel hatte uns wieder!!! Wir waren dem grauen Alltag endgültig entflohen und konnten nun bei strahlend blauem Himmel und täglichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius unseren Trip endlich genießen.

Um vor allem unseren „Newcomern“ die Insel etwas näher zu bringen (schließlich besteht diese nicht nur aus Strand), standen diverse Ausflüge auf dem Programm.

 

  • Die Kombi-Rundfahrt (mit Bus, Schiff und Bahn) als Entdeckungsreise. Sie führte mit dem Bus durch das Landesinnere vorbei an riesigen Weinbaugebieten zur Industrie-stadt Inca (Leder- und Schuhwaren), ehe man den größten Wallfahrtsort Mallorcas das Kloster Lluc erreicht hatte. Benannt wurde die imposante Klosteranlage nach dem maurischen Hirtenjungen Lluc (Lukas), der im Gebüsch eine dunkelfarbige Madonnenfigur fand, die er zum Pfarrer der Kapelle Sant Pere brachte. Doch merk-würdigerweise verschwand die Statue immer wieder an ihrem ursprünglichen Fundort. Dies deutete man als „Wink Gottes“ und so erbaute man im Jahr 1622 an der Fundstelle eine Kapelle, aus der sich im Laufe der Jahrhunderte ein gewaltiger und wunderschöner Klosterkomplex entwickelte.
  • Fortgesetzt wurde die Reise durch die faszinierenden Schluchten von La Calobra und die atemberaubende Bergwelt um den höchsten Berg der Insel dem Puig Major. Mit dem Schiff wurde anschließend Kurs Richtung Port de S`oller aufgenommen. Ein malerischer Ort inmitten duftender Zitronen- und Olivenhaine. Mit der historischen Holzeisenbahn (von den Mallorquinern liebevoll „Roter Blitz“ genannt) ging es dann zurück nach Palma.
  • Mit dem Rad die Inselschönheiten erkunden und zugleich etwas für die Fitness tun. Auch diese Tagestour hinterließ bei den Teilnehmern einen bleibenden Eindruck. Die Fahrt führte entlang dem herrlich ausgebauten Radweg nach Palma, vorbei an der Kathedrale La Seu (ein Meisterwerk der gotischen Baukunst und das Wahrzeichen Palmas) über die Hafenpromenade - dem Tummelplatz von Luxusjachten und Segelschiffen - zum historischen Hafen „Porto Pi“. Immer wieder traumhafte Aus-sichten genossen wir auf der weiteren Strecke die uns Richtung Cala Major führte, ehe wir nach einer kleinen „Stärkung“ die Rückfahrt antraten.
  • Ein herrliches Erlebnis war auch die Segeltörn auf einem Katamaran (Doppelrumpf-Boot) über die tiefblaue See zu den schönsten Buchten der Süd-West-Küste Mallorcas. Dabei bot sich die Gelegenheit im türkisfarbenen, kristallklaren Meer zu schwimmen und zu schnorcheln. Ein leckeres Essen an Bord (Grillspezialitäten mit Salaten und obligatorischer Sangria) rundeten bei strahlendem Sonnenschein den wunderschönen Tag ab.
    • Zumindest für 15 VGF`ler war dem so. Für den 16. leider nicht. Er hatte im Bus (unbemerkt von unserer Reisegruppe) ein „Nickerchen“ gemacht und folglich - im wahrsten Sinne des Wortes - den Ausstieg verpasst. Als er wieder erwachte, fuhr der Bus auf der Autobahn Richtung Alcudia. Er wandte sich um und sah keine ihm vertrauten Gesichter mehr. Auf Nachfrage wurde ihm erklärt, das er sich jetzt auf einer Schulklassenfahrt zu einer Bergwerksbesichtigung befand.
    • Damit sich ein derartiger Vorfall nicht nochmals ereignet, hat die Reiseleitung des VGF Wittesheim kurzerhand beschlossen, ab dem nächstem Jahr zusätzlich einen „Bus-Entleerer“ zu organisieren. Dennoch (oder vielleicht auch deshalb) wird der Vatertagstrip 2006 auch für Kandidat Nr. 16 wohl in unvergessener Erinnerung bleiben.
    • Es grüßen bis zum nächstem Jahr................
    •             .......................der REISELEITER und seine 20 Untertanen!!!     

     

    Einer der vielen traumhaften Ausblicke anlässlich unserer Tages-Radtour

    Strandleben pur - Mittendrin statt nur dabei


    Auch heuer wurde unser Wittesheimer Spielplatz wieder hergerichtet.

    So kamen zahlreiche Helfer (11 Männer und 2 Mädels) damit die Spielgeräte wieder in TOP FORM gebracht wurden.

    - Unser Holzzelt bekam eine Luke und Schlitze zum Spitzeln.

    - Unsere Torwand bekam einen neuen Platz und neue Füsse.

    - Unser Abfalleimer und unsere Leiter der Rutsche wurden “grasfrei” gemacht und bekamen neue Betonfüsse, so kann unsere Jugendgruppe , die Wölfe , den Rasen des Spielplatzes besser mähen. Übrigends ergeht hier recht herzlicher Dank an die Wölfe für die Übernahme der Rasenmäherdienste. Vielen Dank und möge der Rasenmäher mit Euch sein.

    - die Asphaltfläche wurde von Unkraut befreit.

    - Alle Holzteile wurden neu gestrichen. (Schwebebalken, Schaukel, Bank, Sitzgelegenheit an der Asphaltfläche,    Wippe, Kreisel, Schaukelpferd)

    -Die Tischtennisplatte wurde neu ausgerichtet und  eine Ablage für Schläger und Bälle wurde angebracht.

    - Unser Grill wurde wiederhergestellt und mit Beton verstärkt.

    - an unserer Holzhütte wurde eine neue Dachrinne angebracht.

    - Unser Holzbank bekam eine neue Lehne

    Als kleine Belohnung für die 3 stündige Aktion lud der VGF Wittesheim zu ein paar Halben Bier und zu einer Pizza ein.
    Bleibt zu hoffen, dass nächstes Jahr wieder einige fleissige Helfer kommen und wieder zupacken wenn es heißt: Der VGF Wittesheim räumt auf und richtet den Kinderspielplatz.

    Recht herzlichen Dank sagt der VGF Wittesheim an alle freiwilligen Helfer, die sich an diesem Abend Zeit genommen haben und  mitgeholfen haben !!

    Andy und Oliver sind genau die richtigen Männer für unsere Sportgeräte. ( Bild oben)

    Gerhard und Xaver die Fachmänner für Bau machen den Grill nun zerstörungssicher und verwenden auch Beton mit dem Mischungsverhältnis 1:1 (Zementanteil=Sandanteil) (Bild rechts)

    Ein Schreiner (Michael) und ein Konstrukteur (Erich) sind schon notwendig wenn man ein elegantes Holzzelt umbauen möchte.
    ( Bild unten)

    Unsere Mädels wollten mal wieder neue Klamotten von Ihren Eltern. Schnell den Farbpinsel geschnappt und fleissig Holz und Hose angestrichen. Eine zarte Frauenhand hat halt das richtige Gefühl für einen schönen und gleichmässigen Anstrich.

    Im Hintergrund wird unsere Tischtennisplatte von 2 Meistern (Anton und Markus) umgebaut. Ihr Metallberuf und bärenstarke Muskeln waren hier notwendig die Ablage für Tischtennisschläger zu montieren.

    ( Bild rechts)

     

    Arbeiten macht durstig!

    Gut dass man 2 Hände hat, eine zum Aufstützen die andere zum Schlucken.

    Prost, das Radler habt ihr Euch echt verdient!!


    HEXENVERBRENNUNG 2006

    Die Hütte war total überfüllt. Die Stimmung beim Kehraus fast nicht menr zu toppen. Gaudi pur durch zahlreiche Maskerle und Einlagen.

    Da ging es der Hexe noch gut. Nach der Lesung und den Fürbitten gab es einen letzten Trunk.

    Zahlreiche Maskerle verfolgten das Ende des Faschings. Manche weinten sogar ein wenig.

    Aus und vorbei ist es nun mit dem Fasching. Pünktlich um 0:00 Uhr ging die Hexe in Flammen auf. Das Gejammer war groß, aber am 11.11.06 ist es ja wieder soweit.


    Tauziehwettbewerb 2006 in Liederberg

    Kräftig ins Zeug legten sich die VGF’ ler beim traditionellen Tauziehwettbewerb in Liederberg. So konnte auch heuer wieder ein schöner Pokal und ein Biergutschein mit nach Hause gebracht werden. Nach den erstmals erfolgreichen Tauziehmeistern vom Bauwagen Reichertswies und den starken Schnupfern aus Unterbuch belegte der VGF einen sicheren 3. Platz.

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